Das Kieferbein ist oftmals eine vorgeschädigte Stelle auch nach dem Einsetzen von Zahnimplantaten.
Hier müssen nach meinem Verständnis mehrere Dinge unterschieden werden:
1. die Stärkung des Kieferknochens nach dem Entfernen eines (toten?) Zahns
unter begleitener Substitution bzw. Maßnahmen zum geeigneten Binden der Giftstoffe wie Thiole, Mercaptane, Thioether, Skatole, Polyamine und weiteren Gärungs- und Fäulnisverbindungen sowie schädlichen Bakterien, Viren, Pilzen, Parasiten/Helminthen und deren Toxinen.
2. die Einpassung eines geeigneten (?) verträglichen Materials inklusive Schrauben- und/oder Klebermaterial.
Das ist nicht immer einfach zu entscheiden und kann individuell kinesiologisch ausgetestet werden.
Wie kann das neue (körperfremde?) Material optimal einwachsen, ohne Abstoßungsreaktionen, Allergien etc.?
Wie ist die lymphatische und nervöse Verbindung zu den Organen NACH einer Implantat-OP?

Und warum ist Zirkonium (als Oxid) als schweres Homologes von Titan deutlich geeigneter als Titan (als Metall)?

Kieferherd vs. Zahnherd

Beim Absterben des Zahnnervs pasieren mehrere Dinge gleichzeitig.
So werden etwa die Verbindungen zunehmend gekappt, und zwar zwischen lebendigem Gewebe IM Zahn und lebendigem Gewebe in Pulpamaterial und Zahnkiefer, also lokalem Knochengewebe.
Die Pulpa wird mit der Invasion von Gärungs- und Fäulnisbakterien sowie deren toxischen Stoffwechselprodukten nicht mehr fertig und wird bakteriell zersetzt: mit allen Konsequenzen des anaeroben Stoffwechsels, die ihrerseits wieder Metalle ansammeln. Denn: die Knochensubstanz ist weiter lebendig, ganz im Gegensatz zum Zahnmaterial (!).
Bei toten Zähnen muss also deutlich unterschieden werden zwischen Kieferherden (oft ‚NICO’s‘ genannt) und Zahnherden.
Kieferherde entstehen im Zuge lokaler Entzündungen, die mit Organen und Meridiansystemen verbunden sind (wie auch im ersten Teil beschrieben).
Kiefermaterial ist sehr anfällig gegenüber dem Mundmikrobiom und knochenrelevanten Mikronährstoffmängeln. Aber es ist auch sehr anfällig gegenüber oxidativem Stress – verursacht durch zB. Telefonieren. Der Einfluss in Breite und Tiefe wird (buchstäblich) vielfach deutlich unterschätzt und kann zum biochemisch bedingten Abbau von Knochenmaterial, Aktivität von Osteoklasten und Parathormon, Makrophagen und damit zur Eiterbildung und Entzündungsanheizung beitragen.
Die Haltbarkeit von Zahnmaterial im ‚toten‘ Zustand ist unterschiedlich – wird etwa definiert vom Kollagenzustand und Mineralisierungsgrad zum Zeitpunkt des Absterbens und damit ‚Verlegens‘ der Dentinkanäle. Eine zeitnah durchgeführte Depotphorese kann desinfizieren und den Zahn – obwohl tot – recht lange entzündungsfrei halten.

Eine Wurzelspitzenresektion am toten Zahn zerstört natürlich alle feinen Kanäle an der Zahnspitze – dort befinden sich erfahrungsgemäß die meisten Nerven und Kanäle, da die biochemische Kontaktoberfläche in dieser Region am größten ist.
Eine Spitzenresektion oder auch ein zu langes Warten nach Absterben des Zahns hat mit einiger Wahrscheinlichkeit eine Herdproblematik zur Folge, die ein Abwägen auf Zeit und schlussendlich ein Entfernen des Entzündungsgeschehens erfordert. Lokale Verkalkungen könnten auch zu Einschlussverbindungen von Toxinen führen; dies nachzuweisen ist allerdings schwierig.
Allerdings sind Einflüsse der Nachbar’Kieferregion‘ hier überlappend – mit unklaren Auswirkungen.
Das ‚Verlegen‘, also der Verschluss der überaus feinen Dentinkanälchen schließt Bakterien, Makrophagen, aber auch Toxine mehr oder weniger fest in den Zahn ein. Möglich ist also eine lokale Ansammlung von Enztündungsherden, die die Zahnsubstanz chemisch von innen schädigen. Auch wird die feine ’schwammartige‘ Struktur des vorher gesunden Materials langsam verstopft und vergröbert – vielleicht auch verkalkt. Man könnte auch sagen: der gleichmäßig feinverteilte Austausch reduziert sich auf die noch ‚offenen‘ Poren.
Diese spielen die Schlüsselrolle für ein späteres Geschehen und bestimmen Art; Schwere und Intensität der ‚Herdaktivität‘ – bezogen auf den toten Zahn!
Es ist also denkbar, dass wenige Kavitäten erhalten bleiben für einen Austausch mit der Mundflora: eine permanente ‚Dauerentzündung‘ ist vorprogrammiert.

 

Bedeutung für den Zeitpunkt des Zahnersatzes

Das alles hat individuelle Auswirkungen auf den Zeitpunkt und den Umfang von Zahnmaterialersatz.
Auch eine Elektrosmogfreiheit sowie ein Heilen des Materials spielen eine sehr sehr große Rolle.
Gegebenenfalls mag eine Sanierung von Mundmikrobiom erforderlich sein (Zahnreinigung, Ultraschall, Ozon oä.).
Und: es gibt große Unterschiede in Materialien, die aus Kunststoff bestehen und welchen mit mehr oder weniger Keramikanteil.

Titanmaterialien

Titanmaterialien sind zwar sehr hart und haben materialtechnisch gute Eigenschaften, können aber das Immunsystem irritieren, partiell durch Mikrorisse und chemisch zu Titandioxid oxidieren und damit Titan verfügbarer für den Körper machen.
Titandioxid hat seinerseits verschiedene Modifikationen (wichtig bei Korrosionsprozessen), nicht nur chemische Eigenschaften, die körperfremd sind, sondern reagiert auch auf physikalische Einflüsse wie Elektrosmog, Strahlung allgemeiner Art und – was viel wichtiger ist – auf in das umgebende Knochengewebe migrierten Quecksilber- und anderen Zahnmetallen wie Pd, die dort immer wieder gefunden werden. Stichwort Titanate bzw. Perowskit (Calcium-Titanat oder Calcium-Titan-Oxid als Dielektrikum – wahlweise auch als Sr-titanat oder in Verbindung mit anderen Metallen, die den gleichen Strukturtyp im Festkörper ausbilden – mit gleichen oder noch stärkeren physikalisch-elektrischen Eigenschaften).
Deshalb ist eine gründliche Entfernung, eine genaue Analyse eventueller Herde sowie deren fachgerechte Behandlung zwingend notwendig, wenn der Körper gesünder werden soll.
Das bezieht natürlich auch die damit in Verbindung stehenden Organe/Organsysteme und Muskeln ein.
Auch ist insgesamt in der Mundhöhle eine möglichst aus gleichen Materialien bestehende Sanierung zu empfehlen, um elektrochemisch Lokalelemente zu vermeiden, die nicht nur Stromschläge mit dem metallenen Kaffeelöffel verursachen können. sondern die Körperelektrizität insgesamt massiv stören.
Als essenziell wichtig erachte ich hierbei auch kolloidales Silizium zum mittel- und langfristigen Erhalt des Kieferknochens, des Dentins und nicht zuletzt auch der Zahnhälse und des Zahnschmelzes.

Dazu wird es in Kürze auch einen weiteren podcast geben (allgemeines Thema: Knochen, Osteoporose und Co.), weil das buchstäblich ‚in aller Munde‘ ist – um einen Buchtitel zu bemühen.

Die Sicht der Chemie

Ich möchte nochmals betonen: ich bin kein Zahnarzt, sondern Chemiker. Es ist aber immens wichtig, sich über dieses disziplinenübergreifende Thema vernünftig zu unterhalten, weil hier sehr viel Chemie und Orthomolekularmedizin sowie Biochemie und Toxikologie drinsteckt. Es geht nicht nur um Silizium, Vitamin D3, K2, Magnesium und Calcium.
Silizium schleppt noch mehr Substanzen aus ’nur‘ Calcium.
Über die Porengrößen habe ich an anderer Stelle schon geschrieben (s. Teil 1).
Eine weitere Wechselwirkung ist die mit Fluorid. Das ist leider umstritten, hat aber gleichwohl eine sehr große Wechselwirkung mit natürlichem Zahnmaterial – eben dem Calciummonofluorphosphat – aber auch mit Silizium, das etwa fähig ist, Fluorid zu binden. Im Ca5[F(PO4)3] kann das Fluorid dabei durch Hydroxid-Ionen ersetzt werden und das Material dabei an Härte verlieren. Die Frage ist, ob eine Fluoridierung die Zähne härter und widerstandsfähiger macht, oder ob dabei die Zähne zwar hart, aber auch brüchiger werden (was im Übrigen auch für die Kieferknochen gelten kann). Die komplexe Zusammensetzung des Apatits in der Natur bildet im Zahnschmelz ein Gegenstück des menschlichen Körpers. Hier darf auch Kieselsäure als Regulator seine Rolle finden – und es sind noch viele Dinge ungeklärt.

Ein weiteres kompliziertes Thema wäre die Rolle des silikathaltigen Glasionomerzementes und dessen Haftungseigenschaften an natürliches Zahnmaterial…

 

Literatur (neben den in Teil 1 genannten):
1. Lechner, Johann & Noumbissi, Sammy & von Baehr, Volker. (2018). Titanium implants and silent inflammation in jawbone—a critical interplay of dissolved titanium particles and cytokines TNF-α and RANTES/CCL5 on overall health?. EPMA Journal. 9. 10.1007/s13167-018-0138-6.
2. Dominik Nischwitz: In aller Munde. Unsere Zähne und ihre Bedeutung für die Gesundheit des ganzen Körpers. Mosaik Verlag,2019. ISBN: 978-3-442-39343-5
3. Podcast zum Knochenstoffwechsel, Osteoporoseprävention und Zusammenhängen

‚An jedem Zahn hängt ein ganzes Organ‘.
Wie sehr das im Falle von Silizium zutrifft, sei hier beschrieben.

Zentral für das Thema sind erstmal Unterscheidungen in Zahnschmelz, Zahnbein, Nerv/Pulpa, Zahnfleisch und Knochenmaterial.
Zahnschmelz hat Strukturen von Fluorapatit. Das ist nichts anderes als Calciummonofluorphosphat Ca5[F(PO4)3]. Das doppelt Interessante: sowohl Calcium als auch Phosphat können hier potentiell durch Siliziumsäure/Kieselsäure ersetzt werden (in Anlehnung zu den Aussagen von Prof. Hecht). Das ermöglicht eine Remineralisierung mittels Silizium, denn  Calcium Ca2+ und Phosphat (PO4)3- sind beide etwa gleich groß wie Silizium. Durch die zentralen Eigenschaften (Wasserbindungskapazität, Oberfläche, Ionenaustausch, Geruchsbindung, Affinität zu Toxinen – das geht in die Chemie hinein) gerade auch der kolloidalen Siliziumteilchen erscheint mir eine Sache wichtig:

Dentinkanälchen sind ca. 5 μm groß – Bakterien ca. 3 und Makrophagen ca. 20 μm. Ein kolloidales Silizium passt wunderbar durch die entsprechenden Kanälchen durch und kann diese gezielt von Bakterien, Viren, Parasiten etc. reinigen – sofern noch keine Keramik-/Amalgam-/andere Füllungen gesetzt wurden. Wobei das möglicherweise bei Keramik noch ansatzweise funktioniert (da dieses an den Grenzflächen auch noch Silizium freisetzen kann – muss man im Einzelfall beurteilen). Zahnbein ist eine weichere Struktur, die zwischen Zahnschmelz und Pulpa ‚vermittelt‘. Abrasive Schäden – auch durch Karies, mechanische Belastung und im Zuge von zB. Parodontose/Zahnhalsfreilegung – sind hier häufig zu beobachten, wenn die Kollagen/Bindegewebsstrukturen schlecht sind bzw. sich abbauen. Eben weil 70% des Dentins (so wird Zahnbein auch genannt) mineralisch sind (wobei 90% Kollagen enthalten) und 20% organisch sind (auch hier kann sich Silizium gut dran binden). Silizium kann hier desinfizieren, Bakterien-/Viren/Parasitenbelastung reduzieren und den pH-Wert regulieren helfen. Pulpa bzw. Zahnnerv ist nicht nur den Nerven angeschlossen, sondern auch der Lymphe (Zahn-Organ-Meridian-Beziehungen). Hier kann das Silizium ebenfalls seine Eigenschaften ausspielen – verständlicherweise vor allem präventiv, solange der Zahnnerv noch lebt. Bei alledem ist auch immer zu beachten – besonders beim Zahnnerv – dass das mitbetroffene Organ mitversorgt wird (Tafel nach zB. E.A. Voll, etwa auf oldenburk.de). Zahnfleisch ist im wesentlichen organisches Muskel- und Schleimhautgewebe, was im Zuge einer Organmitbelastung und entsprechender Ernährung/Mundpflege auch Taschen mit entzündetem Gewebe bilden kann. Das wäre die weitere Fortsetzung nicht nur von Rückgang, sondern auch von ‚Ausleiern‘ des lokalen Kollagens/Bindegewebes.

Hier kann Silizium sowohl desinfizieren als auch das Immunsystem anregen (wenn man allgemein in Richtung lymphatischer Rachenring denkt) und durch die Bindung an reparierende Enzyme und Anregung lokaler Fibroblasten zur Zahnfleischneubildung beitragen. Bei Kieferknochensubstanz ist Unterkiefer vom Oberkiefer zu unterscheiden – die Struktur ist jeweils unterschiedlich kompakt. Auch ist der Oberkiefer näher an Sinnesorganen (Nase, Gaumen, Ohren, Augen) und vor allem am Gehirn, so dass hier besondere Achtsamkeit bzgl. Entzündungsherden geboten ist (ok, das sollte allgemein so sein). Untersuchungen haben bei Osteoporose allgemein gezeigt, dass eine Substitution von D3, K2, Coenzym Q10,  Magnesium und auch Calcium sowie ggf. weiteren Vitalstoffen sinnvoll sein kann (in der jeweils ‚richtigen‘ Dosierung und Formulierung). Silizium ist hier zusätzlicher Synerget, wie an postmenopausalen Osteopeniepatientinnen festgestellt werden konnte. In diesem Zusammenhang bleibt es spannend zu beobachten, wie sich eine zusätzliche Substitution von kolloidalem Silizium zur Stärkung des Knochenkollagens auswirkt und ob ein Einsatz bei NICOs – Kieferknochenentzündungsherden – entsprechende Erfolge bringt. Abschließend sei auch betont, dass eine regelmäßige Mundpflege – die zB. durch Silizium gut ergänzt werden kann – die Bakterienflora im Mundraum, die Mundschleimhaut und insbesondere die Zunge sehr gut unterstützen kann. Das wiederum hat positiven Einfluss auf unsere Zähne und den Zahnhalteapparat.

Ganz besonders wichtig finde ich hier eine Unterscheidung in Zahnpulver und flüssige, idealerweise fettlösliche, Produkte.
Deshalb wird ‚Ölziehen‘ vermutlich auch so genannt – eben weil die Synergie mit fettlöslichen Vitaminen so groß ist.
Ein Sonderfall bezeichnet eine Silizium-Produktlinie, die in der Mund- und Zahn(fleisch)-Schleimhaut Kieselsäure-Lokaldepots zusammen mit weiteren notwendigen Vitalstoffen wie Vitamin D3 und K2 ausbildet. Dies erlaubt eine gezielte lokale Therapie mit vielversprechenden  Möglichkeiten.
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Die Erklärungen sind keinesfalls vollständig und müssen zukünftiger Literatur und Untersuchungen vorbehalten bleiben. Für Richtigkeit wird keine Haftung übernommen; Eigentherapien erfolgen auf eigene Gefahr. Die Hinweise ersetzen nicht den Rat eines kompetenten Therapeuten oder andere Medikamente oder den Besuch bei entsprechend ausgebildeten Ärzten.
(Foto: Dr. Manfred Klein, www.dentalspirit.ch)

Literatur (Auswahl):
1. Uribe, P., Johansson, A., Jugdaohsingh, R. et al. Soluble silica stimulates osteogenic differentiation and gap junction communication in human dental follicle cells. Sci Rep 10, 9923 (2020). https://doi.org/10.1038/s41598-020-66939-1.
2. DENTAL SUPPLEMENT, Mucchi D, Baldoni M. Silica solutions (SL) is efficacy in the treatment of chronic periodontitis: a case control study. J Biol Regul Homeost Agents. 2020 Jan-Feb;34(1 Suppl. 1):164-174. PMID: 32064852.
3. Ursachen von Zahnkaries – eine Bestandsaufnahme von Prof. Steinman und Prof. Leonora
4. oldenburk.de

Was noch besser ist: kolloidales Silizium im Körper, also klein- oder niedermolekulare Kieselsäure, ist in den Mitochondrien der Zellen zu finden, die für Wachstum und/oder Reparatur zuständig sind, also den Fibroblasten (der Haut), den Chondroblasten (des Knorpels) und den Osteoblasten (der Knochen) und zwar genau im Prozess des Wachstums bzw. der Reparatur – solange diese dauert.

Das ist im Wesentlichen auf die Forschungen von Prof. Carlisle zurückzuführen, die 1972 erstmals eine essentielle Natur des Spurenelements Silizium nachweisen konnte (6). Dazu gab es Studien, u.a. in Bezug auf Osteoporose-Prävention (7) oder bei Atherosklerose (8).
Versuche mit kolloidalem Silizium konnten zeigen, dass es offenbar möglich ist, die Aluminiumbelastung zu reduzieren, indem Aluminium ausgeschieden werden kann und die Aufnahme von zusätzlichem Aluminium durch eine ausreichende Siliziumversorgung vermindert bis verhindert wird.
Das hat Auswirkungen nicht nur auf die Prävention von Alzheimer (Zusammenhänge zwischen Aluminiumbelastung und Einlagerung von Amyloid-Plaques bei Betroffenen).

Insbesondere ist das auch dann wichtig, wenn z.B. Protonenpumpenhemmer  Magensäureblocker) eingenommen werden müssen. Gerade Silicea Balsam kann hier einiges bewirken. Die zugrunde liegende Eigenschaft des Siliziums, als Transporter für Mineralien wie Calcium und Magnesium, aber auch für andere Metalle zu dienen, scheint hier entscheidend zu sein.

 

Die Größenverhältnisse bei kolloidalen Teilchen sind teilweise sehr unterschiedlich und reichen von ca. 1 μm bis 1 nm, also 0,001 Millimetern (oder 0,000001 Metern) bis zu 0,000001 Millimetern – wobei es da auf jede Null ankommt: je kleiner die Teilchen UND je löslicher UND je sauberer = toxinfreier, desto besser ist es eigentlich.
Denn: diese Stoffe kommen in unserem Körper natürlicherweise genauso vor, sind also gewissermaßen orthomolekular.

Oft hapert es an der Sauberkeit oder an der löslichen Natur gerade bei Siliziumprodukten. Und wenn löslich, dann sind die kolloidalen Teilchen meist ungeschützt der Magensäure und unseren enzymatischen Systemen ausgesetzt. Damit „verpufft“ eine Wirkung relativ schnell.
Auch aus diesem Grund (Sauberkeit? Teilchengröße?) habe ich das komplexe Thema Zeolithe liegenlassen.
Aufgrund der zunehmenden Umweltverschmutzung sind leider auch nicht (mehr) alle Produkte zu empfehlen. Idealerweise bitte auf Analysenzertifikate und/oder Bio-Ware (bei Extrakten oder Pulvern) achten. Aufgrund der enormen Größenunterschiede und der Konzentrationen „altern“ kolloidale Strukturen also recht schnell. Das bedeutet, sie reagieren miteinander – und aus diesem Grund sind deren eingesetzte Konzentrationen nie sehr hoch. Das ist insbesondere auch beim Silizium so und gilt zum Beispiel auch für das recht bekannte, beliebte Silicea Balsam (Hübner) bzw. Sikapur (Gehalt kolloidaler Strukturen ca. 3% dispers-kolloidale Kieselsäure).

 

Dieses Gel ist in unveränderter Rezeptur bzw. Prozedur nach 1945 entwickelt und vielfach getestet worden, auch in Beobachtungsstudien (2, 5), und hat sich als vielseitiges Mittel erwiesen.

Vorteile: es ist leicht äußerlich und innerlich
einsetzbar, kann nach Bedarf verdünnt werden, kann nicht überdosiert werden (laut Prof. Carlisle und einigen weiteren), ist frei von Umwelttoxinen und recht günstig. Es kann auch als „flüssiges Bindemittel“ eingesetzt werden.
Nachteile: es „altert“ und steht nicht überall im Verdauungstrakt in unverändert kolloidaler Form zur Verfügung, es muss zwischen den Mahlzeiten mit ca. 1 Stunde Abstand eingenommen werden (da es potentiell Nahrungsbestandteile bindet und nicht nur Abfallstoffe des Körpers – es sei denn, man möchte abnehmen).

Insgesamt ist es aus meiner Sicht bei Schleimhautproblemen der Mundhöhle und des Magens sehr effektiv einsetzbar. Auch ein Zusatz zu einem entspannenden Bad ist denkbar, genau wie weitere äußerliche Anwendungen.

 

Eine weitere bemerkenswerte Ausnahme möchte ich Ihnen hier vorstellen: Die Firma „Institut Dr. Rilling Healthcare GmbH“ www.rilling-healthcare.de hat eine bemerkenswerte Produktlinie kolloidaler Produkte geschaffen, die gleichzeitig die kolloidalen Teilchen in geschützter und damit lange haltbarer Form beinhalten, als auch im Körper kontinuierlich verzögert freisetzen, und zwar über die gesamte Darmpassage. Dazu werden geeignete Kombinationen für bestimmte Indikationen ausgewählt. Durch feinstes Vermahlen von speziellem hochreinem

Siliziumdioxid in Gegenwart von Wasser und MCT-Öl (Triglycerid aus mittelkettigen Fettsäuren, enthält Caprylsäure, Caprinsäure, Laurinsäure = Bestandteile von Kokosöl) entstehen kolloidale Teilchen mit Teilfunktionalisierung, die im Folgenden wie ein Retard-Präparat das Silizium und andere Bestandteile wieder freisetzen können. Die weiteren

produktabhängig enthaltenen Inhaltsstoffe wie Magnesium, Calcium, Vitamin D3/K2 oder Vitamin E (als RRR-(alpha) Tocopherol) sind hier ebenfalls in kolloidaler Form enthalten (10).

 

Aus dieser Produktlinie stellvertretend ein Produkt, was für äußerliche Anwendungen konzipiert wurde: Silicium Skincare als Spray oder Body Oil (Zutaten: SiO2, MCT-Öl, RRR-alpha-Tocopherol = natürliches Vitamin E, natürliches Mandelöl, natürliches Orangennöl).

Synergien zwischen Silizium und MCT-Öl – insbesondere bei äußerlicher Anwendung (9):

– micellenbildend

– antibakteriell, antiviral, pilzhemmend

– energiespendend

– ketosefördernde bzw. „zuckersparende“ Effekte (besonders bei zuckerreduzierter Ernährung!)

– Transportereigenschaften

– gefäßschützend

– stoffwechselanregend (und damit regenerativ) auf z.B. Gehirn, Magen, Darm, Kollagen/Bindegewebe,

Mitochondrien…

– verbesserte Insulinempfindlichkeit und zwar bei innerlicher und äußerlicher Anwendung.

Vitamin E ist ebenfalls ein fettlösliches „Hautvitamin“, das in vielen Cremes, Salben und Kosmetikprodukten eingesetzt wird.

 

Vorteile: Die Produkte altern nicht wie beim Gel beschrieben und sind auch in angebrochenem Gebinde längere Zeit haltbar. Die antioxidativen Eigenschaften des kolloidalen Siliziums können hier die Haltbarkeit des Tocopherols verlängern. Es sind ausschließlich reine und lösliche natürliche Bestandteile enthalten – auch eine innerliche Anwendung ist möglich. Das Öl ist sehr sparsam einsetzbar, damit ergiebig und zieht schnell ein, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen. Die verzögerte Freisetzung und die kolloidale Natur der Bestandteile sind eine überaus interessante Kombination, die bei sehr guter Verträglichkeit nachhaltig die Regulation einer gesunden Hautflora ermöglicht. Eine Kombination mit anderen Mitteln äußerlich und/oder innerlich ist selbstverständlich möglich.

Nachteile: Bei Unverträglichkeiten/Allergien gegenüber Orangen- oder Mandelöl bzw. Kokosöl sollte es nicht bzw. sehr vorsichtig eingesetzt werden.

 

Die positiven Eigenschaften des Siliziums in Form von Kieselsäure verdienen ein genaueres Hinsehen und sind bei manchen Erkrankungen als basistherapeutische Anwendung empfohlen.
Gleichwohl sind trotz der sehr breiten Anwendungsmöglichkeiten (die hier bei weitem nicht alle genannt sind) keine Wunder zu erwarten.

 

Literatur (Auswahl, s. auch dazu den ersten Teil der Reihe):

  1. Klaus Kaufmann: Silica – the forgotten Nutrient, 2. Auflage, Alive books, 1993 (ISBN 0-920470-25-4).
  2. Klaus Kaufmann: Silizium – Heilung durch Ursubstanz, Helfer Verlag E. Schwabe GmbH, 1997 (ISBN 3-87323-049-6).
  3. Voronkov M. G. G. I. Zelchan und E. Lukevitz, Silizium und Leben; Biochemie, Toxikologie und Pharmakologie der Verbindungen des Siliziums, Berlin, Akademie Verlag (1975).
  4. a) https://natursubstanzen.com/images/Informationsblatter/Naturprodukte/infoblatt_silizium.pdf
    b) https://natursubstanzen.com/images/Informationsblatter/Kolloide/silizium.pdf
  5. Peter C. Dartsch, Dartsch Scientific GmbH, Evaluation of beneficial health effects of Sikapur® Kieselsäure-Gel on cultured connective tissue fibroblasts. In: Innovations in Food Technology | February 2009, S. 62-64.
  6. Carlisle E. M., Silicon as an essential trace element in animal nutrition., Ciba Found Symp. 1986;121:123-39.
  7. Silizium in der Therapie der Osteoporose; Holzer G, Holzer LA in: Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2008; 15 (2), 74-78. (www.kup.at/mineralstoffwechsel)
  8. Loeper et al: The antiatheromatous action of silicon; Atherosclerosis, 33 (1979), 397-408.
  9. https://www.functional-basics.de/was-ist-mct-oel/ und dort zitierte Literatur.
  10. Produktangebote von Institut Dr. Rilling GmbH und der zugehörige Blog.
  1. Veröffentlichung dieses Artikels erfolgte im Magazin Bundesverband Neurodermitis e.V. Umwelt • Haut • Allergie, Ausgabe 86

Die Erdkruste besteht zu ca. 75% aus Siliziumdioxid. Warum ist es dann so wichtig, gerade hier darüber zu schreiben?
Zunehmende Verarmung des Bodens aufgrund intensiver Landwirtschaft, Überdüngung und Pestizideinsatz und insgesamt damit weniger Humus sind einige der Gründe.

Als Element ist es in Elektro-, Energie- und Informationstechnologie-Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Dazu gehört auch Nanotechnologie. Auch als Verbindung Siliziumdioxid SiO2 hat es Halbleitereigenschaften, die teilweise „den Takt
angeben“ – etwa in der Quarzuhr. SiO2 hat viele Eigenschaften, die wir ohne Nachdenken nutzen.
Aber für uns selbst und unsere Haut?

Eine Fülle von Feststoffen wird eingesetzt:
Kieselerde, Diatomeenerde, Kieselgur, Heilerde, Zeolith, Bentonit… aber auch Kieselsäure in Gelform.
Worin genau besteht der Unterschied zu organischem Silizium ‚pflanzlichen Ursprungs‘?
Brennnessel, Ackerschachtelhalm und Bambus sind Heilpflanzen, die äußerlich zum Beispiel als Tinkturen und innerlich als Tees eingesetzt werden – schon deutlich früher als noch bei Hildegard von Bingen. Hier wirkt der ganze Pflanzenauszug.
Was ist so Besonderes an der Kieselsäure – und was ist das entscheidend Wichtige?
SiO2 ist unlöslich und wird allenfalls in amorpher Form durch Mineralsäuren langsam und teilweise in Kieselsäure umgewandelt. Kieselsäure hat zwei zentrale Eigenschaften:

a) Eine enorme Wasserbindungskapazität – ein Gramm Kieselsäure bindet 300 Gramm Wasser
b) Eine riesige Oberfläche: 1 Gramm Kieselsäure hat eine Oberfläche von ca. 300 Quadratmetern.
Einige Begriffe sind verwirrend, gerade wenn es international wird. Deshalb eine kurze Tabelle:

Englisch                                 Deutsch
Silicon                                    Silizium
Silicone                                  Silikon
Silicic acid                              Kieselsäure
Organic                                  Bio (z.B. bei Lebensmitteln, gemeint ist natürlicher = naturnaher Anbau)
Organic chemistry               Organische Chemie (Chemie des Kohlenstoffs – in den seltensten Fällen natürlich!)

Begriff                                  Erklärung
Zeolith                                  Oberbegriff für natürliche und synthetische Gesteinspulver mit bestimmten Strukturen und Zusammensetzungen (etwa 150 verschiedene)
Kieselgur                              Industriell verwendetes Bindemittel/Trockenmittel
Kieselgur                              Kieselerde, auch: Diatomeenerde (versteinerte Reste von Kieselalgen)
Silicagel                               Kieselgel (Trockenmittel z.B. in Brausetablettenröhrchen)
Silicea Gel                           Kieselsäure in löslicher „Gel“-form
Kolloidal                              „in der Schwebe“. Bezeichnet lösliche Schwebeteilchen mit ca. 1 Mikrometer (μm) bis 1 Nanometer (nm) Größe

 

Es gibt sicherlich noch mehr, aber das sind wichtige Details, die verstanden werden wollen. Im Folgenden möchte ich von Kieselsäure als Silizium sprechen und beziehe mich auf Literaturquellen, die in der Literaturliste (vor allem 1–3) genannt sind.
Kieselsäuren gibt es ebenfalls viele; das hängt mit dem Herstellungsprozess – in der Natur als auch im Labor – zusammen.
Viele Wissenschaftler nennen ca. 1,5 bis 2 Gramm als Gehalt im Körper; Siliziumforscher dagegen sind der Meinung, es seien ca. 7 Gramm. Das hat seine Ursache in der Abnahme im Körper mit zunehmendem Lebensalter: als Säugling haben
wir am meisten. Interessanterweise verlieren Frauen (andere Bindegewebsstruktur als Männer) ab ca. dem 35. Lebensjahr mehr Silizium als andere Stoffe im Vergleich (z.B. Calcium oder Schwefel), was sich unter anderem im Hautbild bemerkbar machen kann.
Aufgrund der zwei zentralen Eigenschaften – Wasserbindung und Oberfläche – lässt sich ein einfacher Zusammenhang herstellen: durch die Wasserspeicherung im Gewebe (und zwar in den Zellen, aber auch im Zellzwischenraum – dem sog.
Pischinger Raum) ermöglicht es einen besseren Stoffwechsel an Grenzflächen. Silizium ist zu 60% an Proteine, zu 30% an Fette gebunden und nur zu 10% frei verfügbar (etwa im Blut) – mag also zum Beispiel Lipoproteine.

Als Folge allein davon lassen sich viele Wirkungen ableiten, die unter (4a) und (4b) beschrieben sind – wobei „kolloidale“ Werkstoffe ein deutlich breiteres und effektiveres Wirkspektrum haben. Das hängt mit der Teilchengröße und mit der Oberfläche zusammen:
kleinere „kolloidale = schwebende“ Teilchen (in Wasser bzw. in entsprechender Verdünnung) haben eben eine größere Oberfläche/biochemische Reaktionsfläche und können sich auch schneller bewegen, da sie leichter sind und andere elektrische und Säure-Base-Eigenschaften haben.
Dabei ist zu unterscheiden ob die Strukturen reines Kollagen/Elastin bilden (reine Fasern, auch: Glykosaminoglykane
GAG = Mucopolysaccharide oder wenn weiter vernetzt Proteoglykane) oder ob es insgesamt um Bindegewebe geht (faserverbindende Strukturen: Wasser, kleine Proteine, Aminosäuren, Mineralien und vieles mehr). Wenn dieser „Kitt“, der
uns zusammenhält, durch Toxincluster (Metalle, Medikamenten- und Pestizidrückstände, Nanoplastik, Stoffwechselprodukte aufgrund z.B. unvollständiger Verbrennung von Zucker in den Mitochondrien der Zellen) blockiert ist, kann auch die Lymphe nicht funktionieren/abfließen: es kommt allmählich zum Lymphstau, zu Schmerzen und zu Symptomen an Haut und Schleimhaut, aber auch im Bindegewebe von Knochen, Knorpeln (Arthrose/Arthritis/Rheuma/Osteoporose), aber auch Atherosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen, ja sogar Neuropathien und Fibromyalgie. Das erklärt auch einen engen Zusammenhang zwischen Rheuma und Hauterkrankungen.
Silizium bildet also sozusagen den Rahmen für einen gesunden Stoffwechsel (auch im Unterhautfettgewebe).

 

Hier sind weitere Verknüpfungen zur Kieselsäure:
neben dem Wasserhaushalt werden Lymphozyten und Makrophagenbildung angeregt, d.h. das Immunsystem
gestärkt.
Der Dünndarm ist direkt an das lymphatische System angeschlossen (z.B. Peyer’sche Plaques) und der Blinddarm, genauer der Appendix, ist der Ort der Symbioselenkung (Bakterienbesiedlung) des Dickdarms.

Hier wird es spannend, denn die Bakterienbesiedlung wird durch mehrere Prozesse gesteuert: die Ausbildung einer „gesunden“ Darmmukosa – also schützenden – Schleimschicht, in der sich durch Wechselwirkung mit dem enterischen Nervensystem/Nervus vagus, einer „elektrischen“ Peristaltik und bestimmten Darmbakterien (z.B. Lactobacillus
acidophilus, Bifidobacterium lactis, Enterococcus faecium), durch kontinuierlichen Weitertransport deutlich mehr Darmbakterien bilden werden, als wir Körperzellen haben (1,5 bis 2 kg). Dabei ist die Vielfalt der Stämme genau so entscheidend wie ein bestimmtes Gleichgewicht. Für all das brauchen wir einen entsprechenden pH-Wert und ein
bestimmtes Zellpotential (ca. -70 bis -100 mV) und genug Wasser, und zwar fortlaufend in Richtung, Geschwindigkeit der Verdauung/Darmpassage und auch in Abhängigkeit von der Zeit ortsabhängig. Das ist deswegen interessant, weil zum Beispiel die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) die Lunge dem Dickdarm zuordnet.

 

Das bedeutet:
wenn wir ein Hautproblem haben – egal wo – ist auch eigentlich immer ein entsprechendes Areal der Schleimhaut mitbetroffen.
Silizium unterstützt all diese Eigenschaften – so ist nicht verwunderlich, dass zum Beispiel ein Silicea Balsam (Beobachtungsstudie im Buch unter (2) sowie eine weitere unter (5) die dort explizit beschriebenen Wirkungen
hat, die sich allgemein auch auf andere Siliziumprodukte übertragen lassen: schützend auf Schleimhäute
und Bindegewebsstrukturen/ Grenzflächen/Membranen, vor allem des Magens, des Darms, der Lymphe und ableitenden Harnwege, Gefäße (Arterien und Venen), des Knorpels, Knochens, der Lunge, Gelenke, des Immunsystems, ja sogar des
Gehirns… und der Haut/Haare/Nägel. Damit werden sehr viele der Anwendungsgebiete, die unter (4) beschrieben sind, erklärbar.

 

Literatur (Auswahl):

  1. Klaus Kaufmann: Silica – the forgotten Nutrient, 2. Auflage, Alive books, 1993 (ISBN 0-920470-25-4)
  2. Klaus Kaufmann: Silizium – Heilung durch Ursubstanz, Helfer Verlag E. Schwabe GmbH, 1997 (ISBN 3-87323-049-6).
  3. Voronkov M. G. G. I. Zelchan und E. Lukevitz, Silizium und Leben; Biochemie, Toxikologie und Pharmakologie der Verbindungen des Siliziums, Berlin, Akademie Verlag (1975).
  4. a) https://natursubstanzen.com/images/Informationsblatter/Naturprodukte/infoblatt_silizium.pdf
  5. b) https://natursubstanzen.com/images/Informationsblatter/Kolloide/silizium.pdf
  6. Peter C. Dartsch, Dartsch Scientific GmbH, Evaluation of beneficial health effects of Sikapur® Kieselsäure-Gel on cultured connective tissue fibroblasts. In: Innovations in Food Technology | February 2009, S. 62-64.

    Veröffentlichung dieses Artikels erfolgte im Magazin Bundesverband Neurodermitis e.V. Umwelt • Haut • Allergie, Ausgabe 85