Silizium und Homöopathie – eine Bestandsaufnahme
Ich werde zunehmend oft gefragt: wie hängt das alles zusammen? Wie kann man sinnvoll Siliciumpräparate und Schüssler- bzw. Hahnemann-Homöopathie miteinander verbinden?
Was sind die Unterschiede?
Deshalb ein kurzer Beitrag.
Präparate im Milligramm-Bereich (Mono- oder Kombipräparate) haben eine andere Wirkung als eine Versorgung im ppm-Bereich, was die physischen makroskopischen Bausteine angeht.
Je kleiner die Bausteine, umso größer die Oberfläche.
Sinkt die Teilchengröße weiter, werden die Eigenschaften dieser immer kleiner werdenden Teilchen sehr relevant. Das ist erst einmal eine allgemeine Feststellung – und nicht spezifisch für Silizium.
Ein weiterer großer Unterschied ist die Verschüttelung oder auch Verwirbelung, die zusätzlich für elektrostatische Aufladung sorgt – das lässt sich zb. beim Zeolith sehr schön zeigen: ein ‚Minigewitter‘ aus aufgeladenen Teilchen kann hier die Folge sein.
Auch andere Stoffe zeigen in löslicher molekularer Form Magnetismus, der von elektrostatischer Energie bis hin zu magnetischer polarisierbarer Energie unterschiedlicher Trägheit reichen kann.
Auch Wechselwirkungen in Form von ‚single molecule magnets‘ sind beschrieben worden.
Aber was zeichnet jetzt Kieselsäure besonders aus – und welche Rolle spielt hier Silizium als Halbleitermetall?
Silizium hat in jeder Hinsicht hier eine Sonderrolle: einmal steht es im Periodensystem der Elemente etwa in der Mitte, ist also polarisierbar und kann Elektronen sowohl aufnehmen als auch abgeben (das Gleiche gilt für Protonen/Säurefunktionen. Hier muss dringend weiter unterschieden werden zwischen verschiedenen Formen – leider sind die Details hier wichtig).
Wird diese Eigenschaft ausgenutzt, um Strukturen im Körper zu ‚imprägnieren‘ – etwa die Glykokalyx – führt das zu einer Funktionalisierung und Aufladung, die Redoxprozesse im Körper aktivieren kann. Das geht bis hin zur Aktivierung von Vitalstoffen (Austauschbarkeit von P und Si), zur Verbesserung des Wasserhaushaltes (Eigenschaft als ‚Feuerwehr‘ im Körper, nicht nur auf Wasser bezogen usw.).
Die Funktionalisierung in Globuli zielt auch darauf ab: Lactosekügelchen können in feinstverteilter Form mit Kieselsäure ‚imprägniert‘ werden. Sind die Teilchen dabei klein genug, könnte das ganze also als Nanomedizin bezeichnet werden. Hahnemann hat das vor über 200 Jahren schon geahnt, Schüssler hat die Grundlagen verwendet um eine Schnittstelle zwischen makroskopischer physischer Versorgung und Informationsmedizin zu schaffen. Anders gesagt ist eine Schüsslermedizin eine Art Informationsmedizin mit einem ‚Anzünder‘ für eine makroskopische physische Versorgung – ersetzt sie aber andererseits auch nicht!
Wer das als unwissenschaftlich abtun möchte: nun, hier sei gesagt, dass es in der modernen Krebstherapie photonen(licht)gesteuerte Krebstherapieansätze mit Silizium gibt – natürlich in Nanoform.
Eine rudimentäre Erklärung dafür: siehe oben.
Dabei spielt nicht nur die Verdünnung eine Rolle, sondern auch der Grad der Verwirbelung bzw. Verschüttelung – in jeweils dosierbarer Menge.
Das erklärt dann wiederum die unterschiedliche Wirkung als nicht wissenschaftlich fassbare Erfahrungsmedizin (Hinweis auf ‚Homöopathisches Arzneimittel ohne Angabe einer therapeutischen Indikation‘. warum eigentlich?).
Weiter gehend lässt sich argumentieren, dass bei/ab einer Verdünnung von ca. D23 keine physischen Mengen mehr nachweisbar sind (was auch einen naturwissenschaftlichen Hintergrund hat – s. Avogadro-Konstante*…). Das bedeutet aber nicht, dass die ursprünglich vorhandenen strukturdirigierenden Teilchen keinen Einfluss mehr haben.
Um das näher zu verstehen, müsste man sich vergegenwärtigen – und das sind ebenfalls keine neuen Forschungen, sondern altes Wissen – dass es einen Welle-Teilchen-Dualismus gibt: bezogen auf Elektronen, aber auch auf alle darauf aufbauende Materie.
Das bedeutet: alle Materie – auch insbesondere lebende – besteht aus Frequenzen, strahlt diese ab und wird von ihnen auch biochemisch gesteuert. Deshalb sind wir auch auf Licht angewiesen.
Siliziumdioxid ist ein Halbmetall und Halbleiter, der sehr empfänglich für Frequenzen ist. Bestes Beispiel hierfür sind Quarzuhren und Computerchips in der Nanoelektronik.
Eine Dotierung – entweder gezielt auf Platinen- oder Trägermaterial (wobei zwar nicht ganz egal ist ob das auf Kupfer oder Lactose oder in alkoholischer Flüssigkeit aufgebracht ist) oder ungezielt als Imprägnierung – verändert die Oberflächeneigenschaften und die Eigenschaften des Trägermaterials insgesamt.
Prof. Hartmut Heine beschrieb den menschlichen Körper als System aus einer Vielzahl von Kondensatoren bzw. Transistoren – und elektrochemisch ist das recht gut beschreibbar, wenngleich sehr komplex – und damit als Speichersystem von Informationen.
Die Speicherung dieser Informationen kann auch bei größerer Verdünnung aufrechterhalten werden, selbst wenn physisch keine DIREKTEN Methoden mehr angewendet werden können, um die Teilchengrößen zu messen (bei Teilchen, die im sub-Nano-Bereich existieren) oder auch bei entsprechender Verdünnung im Grundrauschen des ohnehin vorhandenen ‚Frequenzgewitters‘, dem wir täglich ausgesetzt sind, einfach untergehen.
Könnte man verstehen als eine durch Verschüttelung und damit forcierten vielfachen Kollision ausgelösten Energieübertragung und -Speicherung (!), die längere Zeit aufrechterhalten bleibt und auf einen Träger übertragbar ist. Ähnlich wie bei den Prinzipien eines Jablonski-Diagramms* mit verzögerter Freisetzung und ‚Zurückfallen‘ auf den ursprünglichen Grundzustand (evtl. unter Nutzung von Zwischenzuständen wie einem Triplettzustand). Auch wenn dieser Vergleich möglicherweise etwas hinkt: das ist nicht ganz von der Hand zu weisen und ein mögliches Erklärungsmodell.
Die Erfahrungsmedizin zeigt, dass die Phänomene existieren, auch wenn sie nicht exakt gemessen werden können. Oder – viel einsichtiger: weil uns die empfindlichen Mess-Sonden bisher fehlen.
Hierzu müsste man sehr empfindliche Messungen starten, um die Lactose und die alkoholischen Lösungen zu untersuchen, die eingesetzt werden und deren Einsatz in vivo verfolgen. Dies ist mit ungeheurem Aufwand verbunden und wegen biochemischer Individualität nicht gut reproduzierbar; weiterhin bräuchte es sehr große Kollektive, um eine Statistik zu haben.
Als Voraussetzung bräuchte es eine umfassende korrekte Beschreibung der Frequenzeigenschaften in longitudinaler und transversaler Form, wie sie von Prof. Meyl federführend und in Pioniermanier angestoßen worden ist.
Für Wasser etwa sind viele Phasen beschrieben worden, die mit Frequenzen wechselwirken; als Wasserabkömmling mit OH-Gruppen ist das ebenso für Lactose und Alkohole, hier etwa Ethanol besonders, anzunehmen. Nah- und Fernwirkungen inbegriffen.
Russische Forschungen zeigen hier übrigens besondere Eigenschaften in Verbindung mit Silizium (zum Beispiel als Tetraethylorthosilikat). Warum etwa ist eine Si-O-Bindung ca. 0,2 Angström oder mehr als 10% kürzer als theoretisch vorhergesagt? Wie genau reagiert Tetraethylorthosilikat als Modellverbindung mit Wasser? Was bedeutet das für weit komplexere Systeme wie das von Ortho-Kieselsäure und Lactose oder die Monosaccharide, hier speziell Galactose? Was bedeutet das im Fall von Ethanol?
Was ebenfalls offen bleibt, ob in Schüssler-Medizin chemische Reaktionen stattfinden, oder ob ‚nur‘ physisorbierte oder chemisorbierte Teilchen an der Oberfläche oder homogen über das ganze Material verteilt (in alle drei Raumrichtungen isotrop?).
Diese sehr umfangreichen Betrachtungen weiter zu systematisieren, bleibt eine Aufgabe von Spezialisten, die gegenüber den immer wieder aufpoppenden Themen offen sind und eine Weiterentwicklung anstreben WOLLEN.
Alleine die Erfahrung zeigt, dass die Systematik stichhaltig ist und experimentell-naturwissenschaftlich haltbar, auch wenn sie nicht vollumfänglich exakt wissenschaftlich-theoretisch erklärbar ist. Weil die Grundlagen dafür fehlen oder bisher falsch gelehrt worden sind.
Ein Pionier, der das Informationsgeschehen von Wasser als OH-‚Modellverbindung‘ geprägt hat, ist Wilfried Hacheney gewesen. Durch entsprechende Verwirbelungstechniken kann Wasser damit ‚levitiert‘ werden. Allerdings ist das ein Thema für sich – wenngleich das Phänomen der Verschüttelung und das der Verwirbelung ein grobes – wirklich ganz grobes – gemeinsames Prinzip hat: forcierte Kollision von Teilchen.
Das geht weiter in Richtung Gerald Pollack (die vierte Phase des Wassers). Wobei die Zusammenhänge bisher sehr mangelhaft verstanden sind und deshalb als unwissenschaftlich abgetan werden – was sie nicht sind.
Weitere Ansätze finden sich etwa im Themenkomplex Biophotonen und den Arbeiten von Progoschin, Popp, Szent-Györgyi und weiteren, die lediglich versucht haben, exakt messbare physikalische Effekte zu erklären. Homöopathie als System einer nicht-linearen Therapiemöglichkeit gehört auch dazu.
Lit.
1. H. Heine: Lehrbuch der biologischen Medizin, Haug Verlag 2014.
2. L. Canham, Handbook of Porous Silicon, Springer 2013.
3. https://www.k-meyl.de/go/Primaerliteratur/Skalarwellen-in-der-Medizin.pdf
4. https://hacheney.com/
5. Gerald Pollack, the 4th phase of water, VAK, 2013.
6. Marco Bischof: Biophotonen – das Licht in unseren Zellen (Zweitausendeins, 1995)
7. Urs Weilenmann: M
*s. Lehrbücher der Physik
7. Aus aktuellem Anlass eine Studienübersicht – Homöopathie vs. Antoibiotika (das ist KEINE erschöpfende Auflistung!):
https://www.hri-research.org/wp-content/uploads/2025/04/HRI_EvidenceSummary_2024.pdf



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